Was du im Frühling machen kannst, um dich vital zu fühlen

Aus ayurvedischer Sicht können wir selbst einiges tun, um körperlich, mental und emotional im Gleichgewicht zu bleiben.

Die Verteilung der Doshas (Die Elemente: Wasser, Erde, Feuer, Luft), wirkt sich auf unsere Vorlieben und auf unser Verhalten aus. 

Unsere Grundkonstitution setzt sich meist aus zwei Doshas zusammen.

Für eine erste Selbsteinschätzung, kannst hier einen Test machen.

Genauere Ergebnisse liefert eine Konsultation bei einem ayurvedischen Arzt.

VATA - Luft  / Herbst und Frühwinter

In Balance: Leichtigkeit, Kreativität, Offenheit

Dybalance: Zerstreuung, Nervosität, Ängste

PITTA - Feuer / Sommer

In Balance: Tatkraft, Willensstärke, Struktur

Dysbalance: Ungeduld, Wut, Neigung zu Entzündungen

KAPHA - Erde, Wasser / Spätwinter und Frühling

In Balance: Geduld, Mitgefühl, Ausdauer

Dysbalance: Lethargie, Trägheit, Neigung zu Depression

Neben der Grundkonstitution, spielen äußere Einflüsse eine große Rolle auf unser Wohlbefinden.

Insbesondere die Jahreszeiten verstärken die jeweiligen Doshas.

Im Spätwinter und Frühjahr verstärkt sich das Kapha Dosha in uns.

Typisches Anzeichen ist die allseits bekannte Frühjahrsmüdigkeit.

Es ist aber auch eine Zeit der Klärung, des Aufräumens und der Neuausrichtung.

Die Schwere des Winters lässt du hinter dir, wenn du dich jetzt wieder mehr draußen und in der Natur aufhältst.

Dein Körper freut sich über grünes Blattgemüse und viele Kräuter.

Auch die Grüne Diät nach Yogi Bhajan bringt nun Entlastung und sorgt für neue Frische und Klarheit.

Es kann also gut sein, dass du dich in dieser Zeit träger und melancholischer als sonst fühlst.

Neben der richtigen Ernährungsweise, kann Yoga wunderbar ausgleichend wirken.

Das Schlüsselwort für alle Kaphas heißt RÜCKBEUGEN.

Da Kapha sich im Brustkorb vermehrt und stagnieren kann, ist es wichtig dort den Energiefluss anzukurbeln.

Alles was den Brustkorb weitet ist gut geeignet.

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1.) Beginne im Stehen und setze die Füße etwa einen Meter auseinander.

2.) Drehe die Zehen nach außen, sodass sie mit den Knien in eine Richtung zeigen.

3.) Breite die Arme seitlich aus, als wolltest du jemanden umarmen, wickele den rechten über den linken Arm und drücke die Handflächen aufeinander.

4.) Beuge mit der nächsten Ausatmung die Knie und lasse das Steißbein senkrecht nach unten zeigen.

5.) Nimm hier 5 tiefe Ujjayi Atemzüge, spüre wie der Atem bis unter die Schulterblätter gelangt. Wechsle dann zur anderen Seite.

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1.) Komme in Bauchlage

2.) Platziere deine Hände neben die oberen Rippen

3.) Die Füße sind geschlossen, oder bei Enge im unteren Rücken hüftweit auseinander geöffnet.

4.) Aktiviere die Muskulatur deiner Beine und drücke das Becken nach oben, weg vom Boden

5.) Mit einer Einatmung, rolle deine Schulterköpfe so weit wie möglich zurück und atme tief in den Brustorb, circa 5 Atemzüge

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1.) Komme auf die Knie zum stehen

2. ) Bringe die Hände zum unteren Rücken, mit dem Gefühl das Becken nach unten zu schieben

3.) Zeitgleich hebe dein Brustbein in Richtung Decke hoch und verlängere die Flanken

4.) Ohne die Länge zu verlieren, lehne dich zurück und greife nach den Oberschenkelrückseiten, bzw. nach den Füßen

5.) Aktiviere die Bauchmuskulatur und komme mit einer Einatmung wieder nach oben und setze dich in den Fersensitz

Sei bei dieser letzten Rückbeuge besonders achtsam und ignoriere Schmerzen im Rücken keinesfalls. Idealerweise hast du dich auch vorher schon mit ein paar Sonnengrüßen aufgewärmt. 

Fotos: Caroline Pitzke

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